Donnerstag, 4. September 2008
Ninh Binh -> Saigon
Seit unserem letzten Blogeintag ist viel passiert...wohl darum haben wir auch erst jetzt wieder Zeit, uns an einen PC zu setzen:
Von Ninh Binh im Norden Vietnams brachte uns der Nachtbus nach Hue - ziemlich genau in der Mitte des Landes gelegen. Hier dreht sich alles um die verschiedenen Kaiser Vietnams. Mit dem Schiff sind wir von Tempel zu Tempel gefahren und genossen gleichzeitig herrliches Wetter und einen wundervollen Ausblick vom Fluss ueber ganz Hue...
Bereits einen Tag spaeter fanden wir uns im kleinen aber feinen Staedtchen Hoi An - ca. 3 Autostunden suedlich von Hue - wieder. Hoi An ist fuer seine Schneidereien bekannt. In wenigen Stunden werden hier Anzuege, Hemden, Roecke, Schuhe und Wintermaentel massgescheidert...wir haben das ganze Sortiment durchprobiert...
Eine weitere Nachtbusfahrt spaeter hiess die Station Nha Trang. Hier findet man einen der schoensten Sandstraende Vietnams sowie ein farbenfrohes Korallenriff. Die Vietnamgaeng unternahm deshalb einen kleinen Tauchgang:

Nah Trang sollte vorerst aber die letzte gemeinsame Destination sein: Nadine und Anita wollten mit Tung weiter dem Meer entlang in Richtung Mui Ne reisen, waehrend es Fiona und Lino in die zentrale Hochebene zog....
Dalat ist auf einem Hochplatteau ca. 1000 Meter ueber Meer gelegen. Hier ist das Klima merklich milder als auf Meereshoehe...eine willkommene Abwechslung. Anders als im Resten Vietnams sind in Dalat allerings nicht bloss die Temperaturen, auch die Vegetation unterscheidet sich: Das Staedtchen ist umsaeumt von dichten Pinienwaeldern. Eine echte Augenweide ist auch der kuenstlich angelegte See im Zentrum der Stadt.
Jetzt sitzen wir zwei bereits in Saigon. Mit dem Flugzeug sind wir heute angekommen. Und uebermorgen wollen wir bereits wieder los: Mit dem Boot durchs Mekongdelta!
Von Ninh Binh im Norden Vietnams brachte uns der Nachtbus nach Hue - ziemlich genau in der Mitte des Landes gelegen. Hier dreht sich alles um die verschiedenen Kaiser Vietnams. Mit dem Schiff sind wir von Tempel zu Tempel gefahren und genossen gleichzeitig herrliches Wetter und einen wundervollen Ausblick vom Fluss ueber ganz Hue...
Bereits einen Tag spaeter fanden wir uns im kleinen aber feinen Staedtchen Hoi An - ca. 3 Autostunden suedlich von Hue - wieder. Hoi An ist fuer seine Schneidereien bekannt. In wenigen Stunden werden hier Anzuege, Hemden, Roecke, Schuhe und Wintermaentel massgescheidert...wir haben das ganze Sortiment durchprobiert...
Eine weitere Nachtbusfahrt spaeter hiess die Station Nha Trang. Hier findet man einen der schoensten Sandstraende Vietnams sowie ein farbenfrohes Korallenriff. Die Vietnamgaeng unternahm deshalb einen kleinen Tauchgang:

Nah Trang sollte vorerst aber die letzte gemeinsame Destination sein: Nadine und Anita wollten mit Tung weiter dem Meer entlang in Richtung Mui Ne reisen, waehrend es Fiona und Lino in die zentrale Hochebene zog....
Dalat ist auf einem Hochplatteau ca. 1000 Meter ueber Meer gelegen. Hier ist das Klima merklich milder als auf Meereshoehe...eine willkommene Abwechslung. Anders als im Resten Vietnams sind in Dalat allerings nicht bloss die Temperaturen, auch die Vegetation unterscheidet sich: Das Staedtchen ist umsaeumt von dichten Pinienwaeldern. Eine echte Augenweide ist auch der kuenstlich angelegte See im Zentrum der Stadt.
Jetzt sitzen wir zwei bereits in Saigon. Mit dem Flugzeug sind wir heute angekommen. Und uebermorgen wollen wir bereits wieder los: Mit dem Boot durchs Mekongdelta!
Donnerstag, 28. August 2008
Ninh Binh
Nach unserer kleinen Entaeuschung in Halong Bay sind wir nach Ninh Binh (sued-oestlich von Hanoi) gefahren - und hier haben wir prompt wieder das Vietnam angetroffen, das uns alle Begeistert:
Erneut haben wir fuer zwei Tage Roller gemietet. Auf den heissen Oefen laesst sich die wunderschone Landschaft Vietnams einfach am besten erkunden...ausserdem gelangt man schnell und einfach jin Regionen, in denen man keine oder zumindest nur wenige andere Touristen antrifft...
Die Landschaft Ninh Binhs ist vergleichbar mit jener in Halong Bay: Ueberall riesige Felsformationen, die oft abrupt enden. Manche Felsen stehen ganz alleine, andere sind in einer laengeren Kette groupiert...kahle Felsen wechseln sich mit dichtem Gruen bewachsenen ab...der wesentliche Unterschied: In Halong Bay stehen die Felsen im Meer, in Ninh Binh auf dem Festland.
Das erste Highlight auf unserem Trip rund um Ninh Binh ereignete sich in einem kleineren Ort einige Kilometer ausserhalb - in Tam Coc. Hier liessen wir uns gegen Abend ueber einen kleinen See inmitten der charakteristischen Felslandschaft schippern. Die Route fuerte durch kleine Hoelen und an wilden Steinboecken vorbei...

Eigentlich waren wir schon zu spaet dran fuer eine solche Ausfahrt...fuer wurde aber eine Ausnahme gemacht...die Stimmung waehrend des sich dem Ende neigenden Tages war einmalig. Einmalig war auch die Gastfreundschaft, die uns nach dem Ausflug von der Familie, welche diese Bootsfahrten organisiert, entgegengebracht wurde: Weil wir eine ausserplanmaessige Ausfahrt genossen, mussten wir die offene Rechnung direkt bei der Familie zu Hause begleichen - und wurden gleich zu einem Tee eingeladen - und auch gleich noch zum Mittagessen am Folgetag.
Diese Einladung haben wir natuerlich angenommen! Eigens fuer uns setzte der Hausaelteste frischen Tee auf und schaenkte uns diesen auch gleich ein - eine sehr grosse Ehre fuer Gaeste! Eine grosse Ehre fuer uns war auch, dass uns der lustige alte Mann zum nahegelegenen Tempel begleitete. Natuerlich gabs auch da Tee - und zwar vom Tempelhueter persoenlich!
Nach dem Mittagessen, das wir wieder im Haus der Familie zusammen mit der ganzen! Familie (hier wird uebrigens auf dem Fussboden gegessen) eingenommen haben, spielte der Hausaelteste uns auf seinen traditionellen vietnamesischen Instrumenten vor. Zum Dank ueberreichten wir ihm ein Schweizer Taschenmesser und verabschiedeten uns...
Am Nachmittag brausten wir dann wieder durch die wunderschoene Landschaft. Jetzt warten wir gerade auf dem Nachtbus, der uns in 12 Stunden Fahrt nach Hue in Zentralvietnam bringen wird....
Erneut haben wir fuer zwei Tage Roller gemietet. Auf den heissen Oefen laesst sich die wunderschone Landschaft Vietnams einfach am besten erkunden...ausserdem gelangt man schnell und einfach jin Regionen, in denen man keine oder zumindest nur wenige andere Touristen antrifft...
Die Landschaft Ninh Binhs ist vergleichbar mit jener in Halong Bay: Ueberall riesige Felsformationen, die oft abrupt enden. Manche Felsen stehen ganz alleine, andere sind in einer laengeren Kette groupiert...kahle Felsen wechseln sich mit dichtem Gruen bewachsenen ab...der wesentliche Unterschied: In Halong Bay stehen die Felsen im Meer, in Ninh Binh auf dem Festland.
Das erste Highlight auf unserem Trip rund um Ninh Binh ereignete sich in einem kleineren Ort einige Kilometer ausserhalb - in Tam Coc. Hier liessen wir uns gegen Abend ueber einen kleinen See inmitten der charakteristischen Felslandschaft schippern. Die Route fuerte durch kleine Hoelen und an wilden Steinboecken vorbei...

Eigentlich waren wir schon zu spaet dran fuer eine solche Ausfahrt...fuer wurde aber eine Ausnahme gemacht...die Stimmung waehrend des sich dem Ende neigenden Tages war einmalig. Einmalig war auch die Gastfreundschaft, die uns nach dem Ausflug von der Familie, welche diese Bootsfahrten organisiert, entgegengebracht wurde: Weil wir eine ausserplanmaessige Ausfahrt genossen, mussten wir die offene Rechnung direkt bei der Familie zu Hause begleichen - und wurden gleich zu einem Tee eingeladen - und auch gleich noch zum Mittagessen am Folgetag.
Diese Einladung haben wir natuerlich angenommen! Eigens fuer uns setzte der Hausaelteste frischen Tee auf und schaenkte uns diesen auch gleich ein - eine sehr grosse Ehre fuer Gaeste! Eine grosse Ehre fuer uns war auch, dass uns der lustige alte Mann zum nahegelegenen Tempel begleitete. Natuerlich gabs auch da Tee - und zwar vom Tempelhueter persoenlich!
Nach dem Mittagessen, das wir wieder im Haus der Familie zusammen mit der ganzen! Familie (hier wird uebrigens auf dem Fussboden gegessen) eingenommen haben, spielte der Hausaelteste uns auf seinen traditionellen vietnamesischen Instrumenten vor. Zum Dank ueberreichten wir ihm ein Schweizer Taschenmesser und verabschiedeten uns...
Am Nachmittag brausten wir dann wieder durch die wunderschoene Landschaft. Jetzt warten wir gerade auf dem Nachtbus, der uns in 12 Stunden Fahrt nach Hue in Zentralvietnam bringen wird....
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